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Pressekonferenz am 14.12.04, 11 Uhr:

Wo stehen wir auf dem Wege der Halbierung der extremen Weltarmut? Was ist auf dem Wege zu den sieben Millenniumszielen alles passiert und nicht geschehen?

Teilnehmer: Prof. Winfried Pinger, Franz Alt, Rupert Neudeck

Ort: Pressesaal des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Dienstsitz Bonn, Welckerstraße 11


Aufruf zur Armutsbekämpfung

Wir engagieren uns für unsere Mitmenschen:

Der Skandal

1,3 Milliarden Menschen Leben in extremer Armut. Sie haben weniger als 1 Dollar am Tag zum Leben. Sie leben im Elend. Die meisten hungern, hausen in armseligen Hütten, haben kein sauberes Trinkwasser und sind ohne ärztliche Versorgung. Die Solidarität ihrer Mitmenschen reicht nicht oder fehlt ganz.

Das ist ein Skandal für die gesamte Menschheit

Das Ziel

Die extreme Armut bis zum Jahre 2015 halbieren. Dieses Ziel haben 152 Staats -und Regierungschefs auf dem UN-Gipfeltreffen im September 2000 (Millenniums-Gipfel) feierlich erklärt. Auch der deutsche Bundeskanzler war dabei.

Nehmen wir sie alle beim Wort.

Die Politik

Die Entwicklungspolitik hat versagt. Der Beweis sind die 1,3 Mrd Menschen in extremer Armut nach über vierzig Jahren Entwicklungszusammenarbeit. Enorme finanzielle Mittel sind in die falschen Hände von „Eliten“ gelangt oder haben korrupte Staatsbürokratien und Entwicklungsruinen hinterlassen. Unten bei den Ärmsten kam die Hilfe nicht an. Der erhoffte Sickereffekt trat nicht ein..

Unsere Forderungen

Wir fordern eine radikale Änderung der Entwicklungspolitik:

  • Die Entwicklungspolitik muss sich auf das Ziel 2015 konzentrieren
  • Die meiste Entwicklungshilfe muss an die Ärmsten gehen
  • Die Ärmsten müssen unmittelbar unsere Partner sein
  • Wir setzen auf Hilfe zur Selbsthilfe statt staatlicher Bürokratie
  • Der Staat muss sich auf seine Ordnungsfunktion beschränken
  • Selbsthilfe- und Selbstverwaltungsorganisationen müssen die Träger sein
  • Nur durch und mit den Ärmsten erreichen wir das Ziel
  • Ihre produktiven Kräfte und ihre Macht müssen gestärkt werden
  • Das ungeheure Selbsthilfepotential muss freigesetzt werden
  • Es geht um selbsthilfe-orientierte Armutsbekämpfung


Für die „Aktion 2015“: Prof. Dr. Winfried Pinger; Dr.Rupert Neudeck; Stefan Götz

 

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